„Ein gutes Foto entsteht nicht im Moment des Auslösens – sondern in allem, was davor passiert.“
Fotografiert habe ich schon mit 16 – damals noch analog. Meine ersten Erfahrungen habe ich mit Filmkameras gesammelt, mehrere Jahre lang ausschließlich in Schwarz-Weiß. Die Filme habe ich selbst entwickelt und in der Dunkelkammer belichtet. Dieses handwerkliche Fundament prägt bis heute, wie ich an ein Bild herangehe.
„Geduld, Handwerk, Kontrolle über jeden Schritt – das habe ich in der Dunkelkammer gelernt.
Mit der Digitalisierung bin ich auf digitale Spiegelreflexkameras umgestiegen und habe dabei etwas entdeckt, das bis heute meine große Leidenschaft ist: das Malen mit Licht. Aus dieser Faszination für Licht und Blitz hat sich mein fotografisches Spektrum immer weiter geöffnet – hin zur Produktfotografie, zur Highspeed-Fotografie und zur Model- und Sportfotografie.
„Licht ist mein Werkzeug, nicht nur mein Motiv.
Am liebsten arbeite ich mit Menschen, ganz besonders mit Kindern. Gerade in der Sportfotografie zeigt sich, wie viel Leidenschaft sie für ihren Sport mitbringen – und genau diesen Moment will ich einfangen. Fußballer, Handballer, Schwimmer, Trampolinturner und Tänzer stehen bei mir ebenso regelmäßig vor der Linse wie die Musiker unserer örtlichen Musikvereine.
„Ich fotografiere nicht den Sport – ich fotografiere die Leidenschaft dahinter.
So vielseitig wie die Menschen, die ich begleite, sind auch meine Motive: Auch Hochzeiten und Babys durfte ich schon fotografieren, und Autos sowie Motorsport sind Themen, die mich immer wieder reizen. Diese Bandbreite ist für mich kein Widerspruch, sondern Ansporn – jedes Genre stellt eigene Anforderungen an Licht, Timing und Blick.




Hinter vielen meiner Bilder steckt deutlich mehr Arbeit und Vorbereitung, als man ihnen ansieht. Manche wirken, als wären sie am Computer entstanden – tatsächlich kommen sie aber genau so direkt aus der Kamera, wie sie zu sehen sind.
„Was aussieht wie Photoshop, ist oft einfach nur Vorbereitung.“



































